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"Krokusse gehören zu den frühzeitigen Fröhlichkeiten der Welt", geruhte Herr Geheimrat Goethe zu bemerken. Die Besucherströme, die alljährlich nach Husum oder Moritzburg pilgern, bestätigen ihm das gerne.
Auch in unserer Stadt gehören die Krokusse im Stadtgraben seit Jahrzehnten zum Stadtbild. Ursprünglich hat sich eine Schar Hühner als Gärtner betätigt. Kurz nach dem Krieg hielt eine Anwohnerin Federvieh und ließ es in der Dämmerung im angrenzenden Stadtgraben nach Futter scharren. Die Hühner verteilten dabei kleine Knollen und Samen von Krokussen, die an ihren Beinen hängen geblieben waren. Heute bedecken die Krokusse die ganze Wiese entlang des Stadtgrabens.
Vielleicht wollen Sie an einem passenden Fleckchen in ihrer Stadt Huhn oder Gockel spielen? Noch besser, Sie finden ein paar MitstreiterInnen, die in Eigen-Initiative zur Verschönerung des Stadtbildes beitragen! Angebote für größere Mengen machen wir gerne auf Anfrage.
Krokusse lieben einen Platz an der Sonne in gut durchlässiger Erde.
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